Splittingtabellen für 2010 - 2020

Hier lassen sich unter anderem Splittingtabellen für die Steuerjahre 2020, 2019, 2018, 2017 und früher berechnen und im PDF-Format ausgeben.


Splittingtabelle

 Splittingtabelle
 
 
  Kirchensteuer Kirchensteuersatz
       
  Einkommen
  Progressioneinkünfte
       
  Schritte
  Intervall
       


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Eine Splittingtabelle ist eine Einkommensteuertabelle, in welcher die zu zahlende Einkommensteuer (ESt), Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag in Abhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen nach dem Splittingtarif berechnet wird. Der Splittingtarif ist anzuwenden bei zusammenveranlagten Ehegatten bzw. Lebenspartnern. Für getrennt Veranlagte bzw. Einzelveranlagte können unter dem Link Steuertabelle.com.de/Grundtabelle.php Grundtabellen nach dem Grundtarif berechnet werden. Die Zusammenveranlagung bei Ehegatten bzw. Partnern ist wegen der Ausnutzung von Freibeträgen und Progressionseffekten in der Regel günstiger als eine getrennte Veranlagung.

Weitere Informationen hierzu und einen Splitting-Rechner zur Berechnung der Steuerersparnis bei der Zusammenveranlagung finden Sie auf der Seite Ehegattensplitting.info. Auf der folgenden Unterseite erhalten Sie den schnellen Überblick durch die Splittingtabellen im PDF-Format. Alle Online Berechnungen erfolgen ohne Gewähr.



   

Beschreibung Splittingtarif mit Berechnung

Für den Splittingtarif wird - vereinfachend ausgedrückt - das Gesamteinkommen beider Ehegatten halbiert, anschließend die Steuer ermittelt und diese wiederum mit zwei multipliziert. Auf diese Weise kann es insbesondere bei größeren Gehaltsunterschieden zwischen den Ehegatten zu günstigen Progressionseffekten kommen, welche sich bei der Steuerfestsetzung durch das Finanzamt steuermindernd auswirken. Der steuermindernde Effekt kommt in der Regel dadurch zum tragen, dass die höhere Steuerprogression des überdurchschnittlich verdienenden Ehegatten durch steuerliche Zurechnung auf den weniger verdienenden Ehegatten gemindert wird (Splittingverfahren).

Beim Splitting-Verfahren wird davon ausgegangen, dass zusammenlebende Eheleute und Lebenspartner eine Erwerbs- und Verbrauchsgemeinschaft bilden, in welcher der eine Partner an den wirtschaftlichen Einkünften und Lasten des anderen zur Hälfte teilhat. Erzielen beide Eheleute ein gleichhohes Einkommen, so ergibt sich kein Steuervorteil. Der steuerliche Splittingvorteil gegenüber der getrennten Veranlagung lässt sich in einer individuellen Splittintabelle online berechnen. Dabei erhält ein Ehepartner ein festes Einkommen und das Einkommen des 2. Ehegatten wird in Intervallschritten variiert. Pro Intervall lässt sich nun jeweils der sich daraus ergebende Steuervorteil berechnen. Die Berechnungen erfolgen ohne Gewähr.

Beispiel: In 2018 erzielt ein Ehepartner ein Einkommen von 40.000 Euro. Für den Einkommensbereich von 0 Euro bis 20.000 Euro zahlt er Einkommensteuer in Höhe von 2.467,00 Euro, für den Einkommensbereich von 20.001- 40.000 Euro wegen der Steuerprogression hingegen 6.203 Euro. Wenn der andere Ehepartner kein Einkommen hat, ergäbe sich aus dem Grundtarif in der Summe eine Belastung von 8.670,00 Euro bzw. 0 Euro Einkommensteuer für den anderen Ehepartner. Bei der Zusammenveranlagung wird das Einkommen aber auf beide Eheleute verteilt, so dass beide nur die Einkommensteuer für den Bereich von 0 Euro bis 20.000 Euro zahlen. Es ergibt sich wegen der Progressionseffekte in der Summe somit nur eine Einkommensteuer in Höhe von 4.934,00 Euro und damit eine Ersparnis von 3.736 Euro ohne Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags.

Die Werte in diesem Beispiel wurden mit diesem Einkommensteuerrechner ermittelt. Wenn Sie die Steuervorteile mit dem Rechner auf dieser Seite in einer Tabelle darstellen wollen, wählen Sie statt "Splittingtabelle" die Option "Splittingvorteile" für die Berechnung.

Günstigerprüfung Splttingtarif - Grundtarif

Zu beachten ist, dass der Splittingtarif nicht immer steuerlich günstiger ist als der Grundtarif. Dieses kann z.B. der Fall sein bei vortragsfähigen Verlusten oder bei Progressionseinkünften eines Ehegatten. Hat eine Ehegatte in 2018 etwa ein zu versteurrndes Einkommen in Höhe von 12.000 Euro und steuerfreie Progrssionseinkünfte (z.B. Arbeitslosengeld 1) in Höhe von 14.000 Euro und der andere Ehegatte ein zu versteuerndes Einkommen von 15.000 Euro, so ist die Einzelveranlagung mit dem Grundtarif um 360,36 Euro günstiger als die Zusammenveranlagung mit dem Splittingtarif.

Voraussetzung Zusammenveranlagung

Für die Zusammenveranlagung müssen die Ehegatten gem. §26  EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sein und nicht dauernd getrennt leben. Es ist ausreichend, wenn die Voraussetzungen für den Splittingtarif am Anfang des Steuerjahres vorlagen oder im Laufe des Steuerjahres eingetreten sind. Das so genannte Gnadensplitting wird bei Tod eines Ehegatten gem. § 32a Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 EStG auch im Steuerjahr nach dem Todeszeitpunkt gewährt. Bei getrennt lebenden Eheleuten kann ein so genannter Versöhnungsversuch genügen, um zusammen veranlagt zu werden. Weitere Informationen finden sich im Gesetz unter §26 EStG und §26 b EStG.

Am 06.06.2013 wurde vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) entschieden, dass der Splittingtarif für Partner in eingetragenen Lebenspartnerschaften gilt und angeordnet, dass entsprechende Gesetzesregelungen rückwirkend zum 1. August 2001 zu ändern sind.



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Splittingverfahren beim Lohnsteuerabzug

Sollen an Stelle der Einkommensteuer die Lohnsteuer bzw. die günstigste Steuerklasse für Ehegatten berechnet werden, kann ein kostenloser Lohnsteuerrechner oder der Rechner zur Steuerklassenberechnung für Ehepaare genutzt werden. Als Steuerklassen kommen die Steuerklassenkombinationen 3/5, 5/3 oder 4/4 mit und ohne Faktor in Betracht. Die Steuerklassenkombination 4/4 mit Faktor ist in der Regel günstiger als ohne Faktor, da durch den Faktor das Splittingverfahren zur Anwendung kommt. Zu beachten ist, dass die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Steuerklassenwahl nicht unbedingt als Entscheidungskriterium dienen muss, wenn es etwa um Lohnerstzleistungen geht, welche vom Nettolohn abhängen (Elterngeld etc.). In der Berechnung wird auch die voraussichtliche Steuerlast sowie das für die Lohnberechnung zugrunde gelegte zu versteuernde Einkommen ermittelt. Je nach Steuerklassenwahl ergeben sich daraus zu erwartende Steuererstattungen oder Nachzahlungen. Bei Abgabe einer Steuererklärung sind allerdings weitere Faktoren zu berücksichtigen, welche das zu versteuernde Einkommen und damit die festzusetzende Einkommensteuer ändern. Die durch den Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer stellt eine Vorauszahlung für die Einkommensteuer dar. Bei Abgabe einer Steuererklärung wird die einbehaltene Lohnsteuer auf die vom Finanzamt festgesetzte Einkommensteuer angerechnet. Auch wer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, sollte daher überprüfen, ob es bei Abgabe einer Einkommensteuererklärung zu einer Steuererstattung kommt. Als tabellarische Übersicht zur Auflistung der Lohnabzüge und des Nettoverdienstes für Alleinstehende oder Ehepaare dient diese Kostenlose Lohnsteuertabelle.

   

Splittingtabellen berechnen

In der individuell berechenbaren Splittingtabelle werden die Einkommensteuer, die Kirchensteuer, der Solidaritätszuschlag sowie die Steuersätze in Abhängigkeit vom zu versteuerndem Einkommen und gegebenenfalls der Progressionseinkünfte beider Ehegatten dargestellt. Die für 2018 und 2019 erhöhten Grundfreibeträge sowie die sogenannte Reichensteuer (Steuersatz 45%) werden bei Berechnung der Splittingwerte durch den intern verwendeten Steuerrechner berücksichtigt. Für die Jahre 2019 und 2020 sind die Werte noch vorläufig.

Zur Nutzung des Spittingtabellenrechners kann zunächst der Startwert für das zu versteuernde Einkommen der Eheleute ausgewählt werden. Als nächstes können die Anzahl der Tabellenzeilen und die Intervallgröße für die Steuertabelle angepasst werden. Der Splittingtabellen-Rechner berechnet dann die Steuerwerte für die Splittingtabelle in den entsprechenden Intervallschritten. Im Anschluss an die Berechnung lassen sich die Splittingtabellen als PDF herunterladen. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht zu verwechseln mit dem Jahresbruttolohn, sondern ist unter Berücksichtigung von Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, weiterer Einkünfte etc. zu ermitteln. Alternativ lässt sich das zu versteuernde Einkommen aus dem gewünschten Nettoeinkommen auf der Seite Steuertabelle.com.de ermitteln und tabellarisch darstellen.



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Splittingtabelle Steuerjahr 2018

Für die Steuererklärung 2018 bietet die Splittingtabelle 2018 einen schnellen Überblick über die zu zahlende Steuer bei Verheirateten. Wählen Sie zur Erstellung einer individuellen Splittingtabelle für 2018 einfach das entsprechende Steuerjahr und die Einkommensparameter. Alternativ zum Splittingtarif kann auch der Grundtarif für die getrennte Veranlagung in einer Einkommensteuertabelle berechnet werden. Unter folgender Seite finden Sie eine Übersicht für Grundtarife und Splittingtarife der Einkommensteuer-Tarifbelastungen 1958 - 2015.

Splittingtabelle 2018 ohne Kirchensteuer
Splittingtabelle 2018 mit 8% Kirchensteuer
Splittingtabelle 2018 mit 9% Kirchensteuer



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Splittingtabelle Steuerjahr 2016

Splittingtabelle 2016 mit 9% KiSt

Splittingtabelle 2016 ohne Kirchensteuer
Splittingtabelle 2016 mit 8% Kirchensteuer
Splittingtabelle 2016 mit 9% Kirchensteuer



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Splittingtabelle Steuerjahr 2017

Splittingtabelle 2017 mit 9% KiSt

Splittingtabelle 2017 ohne Kirchensteuer
Splittingtabelle 2017 mit 8% Kirchensteuer
Splittingtabelle 2017 mit 9% Kirchensteuer



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Einkommensteuer-Grundtabelle 2018

Für die Einzelveranlagung bei Alleinstehenden oder für die getrennte Veranlagung bei Verheirateten kann an Stelle der Einkommensteuer-Splittingtabelle die Grundtabelle auf der Seite Einkommensteuertabelle.com.de verwendet werden. Eine Tabellendarstellung von Splittingtarif und Grundtarif finden Sie auch in der folgenden Steuertabelle. Natürlich kann auch im obigen Splittingrechner durch Auswahl des Grundtarifs eine Grundtabelle erstellt werden.

Einkommensteuer-Grundtabelle 2018 ohne Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2018 mit 8% Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2018 mit 9% Kirchensteuer



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Einkommensteuer-Grundtabelle 2016

Einkommensteuer-Grundtabelle 2016 mit 9% KiSt

Einkommensteuer-Grundtabelle 2016 ohne Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2016 mit 8% Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2016 mit 9% Kirchensteuer



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Einkommensteuer-Grundtabelle 2017

Einkommensteuer-Grundtabelle 2017 mit 9% KiSt

Einkommensteuer-Grundtabelle 2017 ohne Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2017 mit 8% Kirchensteuer
Einkommensteuer-Grundtabelle 2017 mit 9% Kirchensteuer


   



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